Nachricht aus dem ugb

Dienstag, den 02. Juli 2013

Studie zur freiwilligen Arbeitslosenversicherung für Selbständige


Die Möglichkeit, als Existenzgründer freiwillig in der Arbeitslosenversicherung zu bleiben, hat sich nach Einschätzung des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) bislang bewährt.

Das geht aus einer IAB-Studie hervor. Durch die freiwillige Arbeitslosenversicherung für Existenzgründer können soziale Risiken der Selbständigkeit abgefedert werden. Die Versicherung ist besonders attraktiv für Existenzgründer, die den Erfolg ihrer Selbständigkeit nicht gut abschätzen können. Der IAB-Studie zufolge tragen auch mehr Berufserfahrung und die Erfahrung mit längerer Arbeitslosigkeit dazu bei, dass sich Selbständige absichern. Für das "Versicherungspflichtverhältnis auf Antrag" müssen Existenzgründer innerhalb der zwei Jahre vor Aufnahme der selbständigen Tätigkeit zwölf Monate pflichtversichert gewesen sein oder unmittelbar vor ihrer Existenzgründung Arbeitslosengeld bezogen haben. Außerdem muss die selbständige Tätigkeit hauptberuflich ausgeübt werden. Ende 2012 gab es mehr als 200.000 freiwillig Weiterversicherte.

Weitere Informationen: www.iab.de

Quelle: www.existenzgruender.de, 01.07.2013


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